Unser Gerätewagen und die Schnelleinsatzgruppe Technik-Sicherheit


Unser Gerätewagen war früher ein niederländisches Feuerwehrfahrzeug und wurde durch uns an unsere Bedürfnisse angepasst. Neben grundlegendem medizinischem Material, wie Sanitätsrucksäcke und AED, führen wir hauptsächlich technisches Equipment mit.

 

Einsatz des Gerätewagens

Alarmiert wird der Gerätewagen über Melder durch die integrierte Leitstelle Koblenz. Mit jeder Alarmierung eines Moduls der Schnelleinsatzgruppen wird das Modul Technik-Sicherheit mit angefordert.

Im Rahmen von Großschadenslagen sorgen wir für die technische Versorgung an der Unfallstelle. Mit dem Powermoon sowie diversen weiteren Strahlern ist es uns möglich eine große Fläche auszuleuchten. Für kleinere Lagen reicht häufig auch der am Fahrzeug verbaute Lichtmast aus. Durch einen eingebauten und einen mobilen Ersatzstromerzeuger können wir autark arbeiten und sind nicht auf vorhandene Infrastruktur angewiesen.

Ebenso haben wir ein aufblasbares Zelt verlastet, welches zur Behandlung oder Betreuung von Patienten genutzt werden kann. Durch eine Zeltheizung kann so auch bei niedrigen Temperaturen eine Zeit bis zu einem Weitertransport von Betroffenen überbrückt werden. Damit diese oder auch Einsatzkräfte gut versorgt werden, haben wir ebenfalls einen Wasserkocher zur Herstellung von Heißgetränken dabei.

Ist an der Einsatzstelle eine gute Infrastruktur vorhanden, stehen unsere Helfer zur Unterstützung anderer Einheiten zur Verfügung und helfen bei der Versorgung von Verletzten aus.

 

Ausbildung der Einsatzkräfte

Da unser Gerätewagen über 3,5 t wiegt, muss der Maschinist im Besitz eines LKW-Führerscheins mind. der Klasse C1 sein. Damit er die Ersatzstromerzeuger in Betrieb nehmen kann, soll er ebenfalls über den Lehrgang „elektrisch unterwiesenen Personal“ oder einer vergleichbaren Ausbildung verfügen.

Da wir als eigene Gruppe alarmiert werden, sollte ebenfalls ein Gruppenführer mit ausrücken. Dieser muss neben der vollständigen Einsatzkräftegrundausbildung auch weitere Führungslehrgänge in einem Umfang von ca. 90 Stunden absolvieren.

Die Helfer haben alle eine abgeschlossene Einsatzkräfteausbildung im Bereich „Sanitätsdienst“. Alternativ kann diese im Bereich „Technik und Sicherheit“ oder „Betreuung“ absolviert worden sein.